Grundlagen
Bei Festkörperlasern wird ein dotierter Wirtskristall oder Glas als aktives Medium eingesetzt. Es entstehen äußerst leistungsfähige, schmalbandige
Strahlquellen. Die Verwendung von Laserdioden als Pumplaser ermöglicht aufgrund der guten Anpassung des Emissionsspektrums an das Absorptionsspektrum
des aktiven Mediums hohe Pumpeffizienz und somit geringe thermische Belastung des Lasermaterials. Trotz ihrer hervorragenden prinzipiellen Eignung
für Anwendungen in Alltagsprodukten, Industrie und Forschung stehen Größen wie Kosten, Abmessungen und Energieaufnahme oftmals einer Nutzung
herkömmlicher Festkörperlaser im Wege.
Ein besonders kompakter und kostengünstiger Festkörperlasertyp ist der Microchiplaser. Der Resonator wird durch dielektrische Beschichtungen der
Kristallendflächen realisiert.

Als hocheffiziente Pumplichtquellen für Microchiplaserkristalle werden Diodenlaser verwendet.
Mikrochiplaser zeichnen sich durch ihre kompakte Bauform und hohe Stabilität aus.
Der Mikrochipkristall ist nur wenige Millimeter lang:

Aufgrund der kurzen Resonatorlänge werden Pulsdauern im Bereich einer Nanosekunde mit passiver Güteschaltung erreicht.

Die Abbildung zeigt einen kompakten, robusten und langzeitstabilen Mikrochiplaser der CryLaS GmbH.