Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu den in unseren Produkten eingesetzten Technologien.
Laserspektroskopie
Die Laserspektroskopie ermöglicht die chemische Analyse eines Stoffes unter Verwendung von Laserlicht. Die vielfältigen Verfahren sind häufig herkömmlichen Analysemethoden überlegen, da die Messung mit Licht in der Regel schnell, ohne Probenaufbereitung und berührungslos erfolgen kann. Die Messung kann "online, onsite und insitu" durchgeführt werden.
Bei der Auswahl einer spektroskopischen Methode ist die Abwägung zwischen Selektivität (Fähigkeit zwischen verschiedenen Spezies zu unterscheiden) und Sensitivität (Empfindlichkeit), zu berücksichtigen. Außerdem müssen bei der Auswahl einer spektroskopischen Methode die Rahmenbedingungen der Applikation wie Abmessungen, Kosten und Komplexität beachtet werden.
Absorptionsspektroskopie
Das Grundprinzip der Laserspektroskopie kann am einfachsten am Konzept der Absorptionsspektroskopie verdeutlicht werden. Ein monochromatischer Laserstrahl, ein Laserstrahl mit Licht genau einer Farbe, durchdringt ein zu analysierendes Medium und trifft auf einen Detektor.
Die Wellenlänge des Lasers wird variiert. Es zeigt sich, dass verschiene Stoffe spektrale Bereiche mit höherer und niedrigerer Transparenz aufweisen. Man spricht von Absorption und Absorptionslinien.

Die Position der Absorpionslinien sind stoffcharakteristisch. Durch die Stärke der Absorption kann auf die Konzentration des nachzuweisenden Stoffes rückgeschlossen werden. Eine besondere Form der Absorptionsspektroskopie ist die Evaneszenzfeldspektroskopie.
Atomemissionsspektroskopie (AES)
Bei der Emissionsspektroskopie wird der zu analysierende Stoff zunächst auf ein höheres Energie-Niveau angeregt. Nach einer gewissen Zeitspanne relaxiert das System unter Aussendung von elektromagnetischer Strahlung. Die Energie und somit die Wellenlänge der Strahlung ist dabei materialabhängig und kann zur Materialanalyse spektral untersucht werden.

Bei besonders staker Anregung kommt es zur Ionisation der Atome und Moleküle. Bei der Relaxion zwischen ungebundenen Zuständen (1) oder
ungebundenen und gebundenen Zuständen (2) werden keine definierten Linienspektren emmittiert. Diese entstehen jedoch durch Übergänge zwischen
zwei gebundenen Zuständen (3). Die spektrale Analyse dieser Linien erlaubt Rückschlüsse auf die Art des Stoffes und die Konzentration in einer
Probe.
Wird zur Ionisierung ein hochenergetischer Laserpuls eingesetzt, so spricht man von
Laserinduzierter Plasmaspektroskopie oder Laser Induced Breakdown Spectroscopy (LIBS).